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von Ritterlichkeit unterliegen mussten. Das was beiCrecy , wo die Franzosen schöner erscheinen durch ihreNiederlage, als die Engländer durch ihren Sieg, den siein unritterlicher Weise, durch Fussvolk erfochten...Bisher war der Krieg nur ein grosses Turnier von eben-bürtigen Reutern; aber bei Crecy wird diese roman-tische Ca Valerie, diese Poesie, schmählig niederge-schossen von der modernen Infanterie, von der Prosa instrengstilisirter Schlachtordnung, ja, hier kommen sogardie Kanonen zum Vorschein... Der greise Böhmenkönig,welcher, blind und alt, als ein Vasall Frankreichs dieserSchlacht beiwohnte, merkte wohl, dass eine neue Zeit be-ginne, dasses mitdem Ritterthum zuEndesei, dasskünftigder Mann zu Ross von dem Mann zu Fuss überwältigtwerde, und er sprach zu seinen Rittern : «Ich bitteeuch angelegentlichst, führt mich so weit ins Treffenhinein, dass ich noch einmal mit einem guten Schwert-streich dreinschlagen kann !» Sie gehorchten ihm,banden ihre Pferde an das seinige, jagten mit ihm indas wildeste Getümmel, und des andern Morgens fandman sie alle todt auf den Rücken ihrer todten Pferde,welche noch immer zusammen gebunden waren. Wiedieser Böhmenkönig und seine Ritter, so fielen dieFranzosen bei Crecy, bei Poitiers; sie starben, aberzu Pferde. Für England war der Sieg, für Frankreichwar der Ruhm. Ja, sogar durch ihre Niederlagen wissendie Franzosen ihre Gegner in den Schatten zu stellen.Die Triumpfe der Engländer sind immer eine Schandeder Menschheit , seit den Tagen von Crecy und Poitiers,bis auf Waterloo. Clio ist immer ein Weib, trotz ihrer