CONSTANZE.
(K OE N IG JOHANN.)
Es war am 29 len August des Jahrs 1827 nach ChristiGeburt, als ich im Theater zu Berlin, bei der erstenVorstellung einer neuen Tragödie vom Herrn E. Rau-pach, allmählig einschlief.
Für das gebildete Publikum, das nicht ins Theatergeht und nur die eigentliche Literatur kennt, muss ichhier bemerken, dass benannter Herr Raupach einsehr nützlicher Mann ist, ein Tragödien - und Komö-dien - Liferant, welcher die Berliner Bühne jeden Mo-nat mit einem neuen Meisterwerke versieht. Die Ber-liner Bühne ist eine vortreffliche Anstalt und besondersnützlich für hegelsche Philosophen, welche des Abendsvon dem harten Tagwerk des Denkens ausruhen wollen.Der Geist erholt sich dort noch weit natürlicher als beiWisotzki. Man geht ins Theater, streckt sich nachlässighin auf die samtnen Bänke, lorgnirt die Augen seinerNachbarinnen, oder die Beine der eben auftretendenMimin, und wenn die Kerls von Komödianten nicht gar