welch«, weil sie für sich selbst arbeiteten, mit ungleichgrößerer Tätigkeit und Redlichkeit zu Werke gehen, »„daus ihren Holzgründen zu den allgemeinen Bedürfnissengewiß eine ergiebigere Quantität Holzes alljährlich ver-schaffen werden, als selbst durch die kostspieligsten Vor-kehrungen von Seite der Forstregien jemahls zu erwar-ten ist. Der Name Förster wäre dann nicht blos, waser jetzt ist, die Charakteristik einer Bedienung; sondernwürde nach seiner Art ungefähr das ausdrücken, wasder Name Bauer nach der seinigen sagt, nämlich ei«neu Mann, der sich und seine Familie vom Ertrageeines ihm eigenthümlichen Waldbodens nähret. Indemnun ein solcher Mann seinen. Unterhalt vorzüglich da-durch beziehen müßte, wäre er zugleich in die Nothwen-digkeit gesetzt, den jährlichen Ertrag seines Gehölzes sogut möglich fortdauernd zu machen, und durch Kulturund besondern Fleiß immer noch höher zu treiben. Wär,de sich auch durch unvermeidliche Umstände z. B. durchKnegsvorfälle oder durch waldverdcrbliche Naturereig-nisse an einigen Orten auf einige Zeit Abgang am Holzeäußern, und würden dadurch die Preise desselben überVerhältniß gegen andere Venalien steigen; so würdenauch alle Waldeigenthümer dadurch sogleich in größereThätigkeit gerathen; der gegenwärtige Mangel würde,wenn es anders in Menschenkraftcn stände, ohne merk-lichen Schaden für die Zukunft bald ersetzt werde», midd'e Holzpreise würden wieder zu ihrem natürlichen Ver-hältnisse herabfallen müssen. Ja alles das wüste derNarar der Sache nach noch nicht in kürzerer Zeit er-folgen, als im entgegengesetzten Falle, nämlich beyden
Druckschrift
2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
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