re, und nach der vorhandenen Barschaft verhält. Dieletzteren beyden Umstände, nähmlich, daß es in der Ge-gend von Pfaffenhofen, Abensberg und Mainburg theilsnoch zu viel Holz, unter den Leuten aber, die durch denKrieg so sehr gelitte» harten, zu wenig bares Geld giebt, wa-ren Ursache, daß bey dem ersten Verkaufe das Tagwerk imDurchschnitte nur zi fl. galt; hingegen stieg es bey demzweyten Verkaufe schon auf 58 fl. Unterdessen gingendoch viele Tagwerke um einen Preis von ioo und dar-über, bis 200 fl. weg. Von den meistens dden Platzen,schlechten Äuen und Steinhaufen konnte freylich daSTagwerk nicht höher als 22 — zo fl. veräußert wer-den, im Ganzen aber wurde immer sehr gut verkauft»
Der damahls angegebene «^chätzungswerth belief fichzcug Haupterrrakts auf 7376) Tagwerk mit 275820 fl.Geldbetrag. Verkauft wurden 77Z5K Tagwerk mit ei-ner Erldssumme von 385750 fl. Das Tagwerk kamalso im Durchschnitte auf 49 fl. 54 kr. 2 pf. zu stehen.
Von dieser Tagwerkezahl, die damahls nur nach demAugenmaß angeschlagen, und durch die Vermessung er-höht wurde, sind noch jene übrig, die wegen zu gerin-gen AnbothS, oder aus Mangel der Vermessung nichtverkauft werden konnten, und zwar zeug I^ir. k. 727Tagwerke zu 21810 fl. Werth.
Von der oben bemerkten Summe ä 38Z7Z2 fl. wur-den bar erlegt, und sind bereits zur Staatskasse ein-gegangen 257096 fl. 59 kr. 2 pf., und der Rest von228653 si. i kr. folgt nach einem halben Jahre.
Um