Druckschrift 
2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
Entstehung
Seite
430
Einzelbild herunterladen
 

43S

diesen Gegenstand, so bald er nur auf der Dühne derPublizität erscheint, sich von selbst ein anderes entschei-dendes, und günstiges Urtheil allgemein ausspreche»wird.

§. 34 -

Diese Thatsachen beweisen nun bis zur vollen Ue-berzeugung, welch überwiegende Vortheile die Wäl-derveräußerung einem Staate gewähren könnte.

Auf

gendsten Umständen daraus hervorgingen, das vorige Un-wesen nichts als Wald zurück, wenn auch schon nichteinmahl der Unterhalt des Försters daraus bestritten wer-den kann. Das so glänzend neue, zahlreiche Forstper-sonal wird eher auf noch so viele Wälder im Lande trach-ten müssen, um auf Unkosten des Staats, und zum größ-ten Nachtheil der übrigen Zweige der Staatswirthschaftlebend zu bleiben, als daß wohl auf den damahls vorge-schlagenen weiteren Verkauf mehr ein solcher Antrag ge-macht werden möchte.

Für alles dieß hab' ich jedoch keine Stimme ex ok-Lcio mehr. Bey den dringendsten Umständen wurde vo»mir mit äußerster Anstrengung der Absicht der Regie-rung entsprochen, und daraus nicht bloß obige Geldsum-me, sondern tausend gemeinnützige Anstalten und Res-ten in Rücksicht der neuen Kulturen und Ansiedlunge»bezweckt.

Die Zcitfvlge wird alles dieß »och Mehr anlegen, und der guten Sache und mir Gerechtigkeit ver-schaffen.

Ich harre in tiefster Ehrfurcht-

München, den 2»ten August lSoz»