Holz faren nach laut ihrer Gerechtigkeit, so soll ei«jeder, der hol; bedarf, demselben Holzhayen sagen,was er von Pucchen, oder feuchten Holz schlagen,und wozue er daffelb Holz brauchen welle, und nichtanders, als das ain jeder das Hol; alsdann vcreroder anders nicht vcrpranche, dann wie er es demHolzhay angesagt Hab, es soll in auch der Holzhaysblln Hol; erlauben, und nit darwider seyn, auch da-rum von Ir kainen nichts Nemen, wan sie allö Hol;schlagen, daffelb Hol; es sey Pucchen, oder Ve chten,sollen sie alls ob dem Wald fieren, und die Gipfel,oder Ueberhvl; nicht ligen laßen, es sollen auch dievon Sarenkam, und Piesenkam niemand kein Holz,oder zimmer das sy ab dem Wald firen, weder „mGeld, noch umsonst verkhauffen oder vergeben, in kai»nein weeg, sy sollen auch kainen Schnitpaum oderfruchtbare Pucchen in kain weeg abschlagen, besondersollen sy ohne des Holzhayen wissen an dem bedachtenWald nichts abschlachen, und welcher der obberührtenArtickl amen oder mehr überfüre, und nicht hielt, derist ze pcn verfallen, der Herrschaft ain pfund pfen,ning, und dem von zell auch als vill, und diese bericht,und ordnung, sollen der von Zell, desgleichen die vonSachsenkam, und Piesenkam so lang halten, bis meinVorgenannter gnädiger Herr ain anders mcrer, oderminder darin schaft, diese ordnung soll auch icdemTheill an seinen Gerechtigkeiten unvergreisiich, undunschadenlich seyn. alles getreulich, und ungeuärlich,und dieser meiner ordnung, und bricht zur wahrenUrkund, gib ich obgenanter Pfleger aus befelch des
ob-