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[1,1] (1804) Gegenwärtig über ihre Purifikationen, sammt der Geschichte des Forstwesens im Allgemeinen, vorzüglich in Baiern
Entstehung
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Verhältnissen las ich zwar eine Menge Forstbücher,sie gewahrten mir aber keinen andern Vortheil, alsdaß sie meine Ideen in ökonomischer Hinsicht berich-tigten , im Politischen aber nur noch mehr verwirrten.Ich begab mich nun ans gut Glück aufs Land, umdie Forste und die Natur in Verbindung mit Landund Leuten selbst naher zu beschauen. Hier verschwandbald der Nebel vor meinen Augen; ich sah klar, daßnichts zu prozessircn sey; daß selbst ein obsieglichesUrthcil, iu langweiliger Rechtsform erstritten, (wovonman doch einst altfiscalisch so viel Aufhebens machte)weder den einen, noch den andern Theil um einenSchritt weiter bringen würde; cs lag klar vor mir.Laß die bisherige Barbarey einen Knoten geschlungenhabe/ der gelbst werden sollte; hierdurch allein konntefür jede Parthey der wahre Zweck erreicht werden.

Ich fing daher diesen Knoten damit zu lösen an,daß ich überall die Ansprüche und Berechtigungen derUnterthanen genau untersuchte, dann zu vergleichenund auszuscheiden trachtete. In kurzer Zeit sah ichhiervon die glücklichsten Folgen; ich konnte sagen, daßich mich in diesem sonst so beschwerlichen Fache baldselbst überleben würde ich sah alle diese ungeheuerenAkten und Prozesse vor meinen Augen verschwinden,und bey Gelegenheit eines Vortrages in der General-Landesdirektion über den Verkauf der kleinern Staats-waloungen, und aus der cingetreltenen Purifikationder noch bleibenden Förste bat sich erwiesen, daß ineinem Zeiträume von 9 Jahren das ganze Werk vol,

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