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Geschichtliche Nachrichten über die Familie v. Enckevort : Zusammengestellt auf Grund der Vorarbeiten des Eduard v. Enckevort
Entstehung
Seite
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3l! Auch der Datar Tnekevoirt war sehr langsam, dieKardinäle mußten bei ihm oft 23 Stunden wartenund waren dann noch nicht einmal sicher, vorgelassenzu werden.

An der Nacht auf den 8. September fühlte Adriandas perannahen des Todes. Am Ulorgen beschied erdie Kardinäle zu sich und ersuchte sie, in die TrnenuungTnkevoirts, dein am ss. Ukärz >323 das Nistinn Tortosaverliehen worden war, znm Kardinal einzuwilligen.Die Nitte, welche der Schwerkranke zu Gunsten eineswohlverdienten Freundes aussprach, begegnete lvider-stand, denn der Datar war wegen seines rauhen undstrengen lvescns verhaßt. Am Abend war der Papstso schwach, daß er fast nicht sprechen konnte. Kaumfühlte er sich an: folgenden Ulorgcn (s>. September)besser, so ließ er durch Lseeze den Kardinälen Vor-stellungen machen, infolgedessen ein Teil derselben ver-sprach, für die Promotion T.'s einzutreten. Am sv.versammelte A. nochmals die Kardinäle zu. einemKonsistorium in seinem Kraukenzimmer. Andem erauf die alte Gewohnheit hinwies, daß die Päpste ihrenKardinalstitel einem vertrauten verliehen, bat er, manmöge zustimmen, daß er diese Gnade einer guten undgelehrten Persönlichkeit zuwenden könne. Als alle bei-gestimmt hatten, ernannte er Ivilhelm zum Kardinal,der znm Verdruß des pofcs -- sogleich in dasheilige Kollegium aufgenommen wurde.

ein würdiges Grabmal (Adrians VI) sorgteder dankbare Kardinal Tnckevoirt. Ts wurde erstnach (O fahren vollendet, und am ((. August (333die päpstliche Leiche von St. Peter nach der Kirche L.lVlarie clell'unima gebracht. - Unter den Nischen zubeiden Seiten der Grabschrift halten Putten Kardinals-hut und lvappen des Stifters Tnekevoirt.