und Schuhmacher betreiben ihr Handwerk. Almerswind istim Jahre (822 separiert; es gehören zum Nittergnte nochFelder von Noth, Lunstädt, Thnes, Selsendorf, Trenkendorfund Miesen von Schalkan. Der Nest des früheren Nitter-gntes Meißenbrnnn a. M., ini Herzogtum (Loburg gelegen,stößt zum größten Teil an die Gntswaldnng an. Nelly vonTnckevort erbte diesen Teil von ihrer Mutter Thecla vonUttenhoven geb. von Steinau, der letzten dieses Geschlechts,welches seit Jahrhunderten in Meißenbrnnn gesessen.
Der Dame Almerswind soll noch aus der Zeit der Mendenstammen, die wie bekannt von Saalfeld über den ThüringerMald drangen und im Frankenlande Niederlassungen grün-deten, so Herbartswind, Ottowind, Gundelswind, Oberwind,Poppenwind und schließlich Almerswind. Diese sämtlichenDörfer liegen am Mestrande des Thüringer Maldes.
Der ganze Teil von Nord-Franken war in ältester Zeitkönigliche Domäne, nnd herrschten für den König seine Gan-grafen. Die Grafen Sterker, die sich ((25 nach ihrem neuenMohnsitze de Molfeswag nannten nnd später dann nachihrer Schanmbnrg bei Schalkau, waren die HerrenGegend. Diese Herren von Schanmbnrg hatten noch ansder Zeit der Gangrafen her, (sie waren reichsunmittelbareHerren,) Neichslehne in Händen, so die Herrschaft Nanenstein,Gericht Schalkau nebst dem NIntbann, das Geleit nndden Zoll daselbst, den Thüringer Mald l Meile Megs langund breit, samt den Mildbann nnd Ncrgrcgal in diesemNezirk, ingleichen das Halsgericht zu Mitwitz. Die andereHälfte des Gerichts Schalkan besaßen die Sächsischen Fürsten,die (Lehnbriefe wurden stets von den Fürsten nnd von denSchaumbnrgs ausgestellt. Zn Folge des 20jährigen Kriegeswaren die Nesitzungcn aber derartig belastet, daß der Ober-stallmeister Hans Siegmnnd von Schanmbnrg ((72H) dieNeichslehne nebst dem Sachs. Mannlehn an Herzog AntonUlrich von Sachsen-Meiningen verkaufte. Almerswind, zumGericht Schalkan gehörend, vermachte der Oberstallmeister,