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cl) Gduard Friedrich, geboren zu Vogelfang 27. Sep-tember f3i)3, gestorben daselbst ff. Mai f88.öabends 7>/z Uhrp)
Eduard Friedrich studierte, uachdem er das Gym-uasiuin zu Stettin besucht hatte, in GreifswaldRechtswissenschaft, dort genügte er auch seiner bseeres-pflicht inr 2. Jägerbataillon. Nachdem er den Besitzder von seinein Vater ererbten Güter 2) fgZJ an-getreten hatte, erwarb er noch das NittergutMönkeberg. — Gr trat bald in die damaligekreisständische Vertretung ein nnd wurde Kreis-deputierter. Als solcher versah er öfters den Land-ratsposteu. Das Jahr f8^f3 führte ihn dem par-lamentarischen Leben zu. Sein Lseimatskreis wählteihn in die Nationalversammlung,^) in die zweiteKammer und in das Abgeordnetenhaus. vieleLegislaturperioden hindurch hatte er seinen Kreisals Abgeordneter in der konservativen Partei ver-treten. Gr war Patron der Kirchen zu Luekow undAlbrechtsdorf, Autglied des Pommerschen provinzial-landtages, Kreistagsabgeordneter, Amtsvorsteherund Standesbeamter. Gr hatte viel Sinn für kvissen-schaft und Kunst. Gin großer Teil des kverkes„Der Nekermündcr Kreis" entstammt seiner FederUnd eine reichhaltige Sammlung von Geschichts-werken, besonders der altpommerschen Geschichtesind durch ihn der Vogelsanger Bibliothek einverleibtworden/) Grwähnenswert sind die Vogelsanger
st Nekrolog im „Mkermünder Kreis- und Tageblatt", (JahrgangZS, Nr. am ^Z. Mai >88z.
st Kiempin u. Kratz, Verzeichnis der am <. Januar tSS2 land-tags- und kreistagsfähigen Rittergüter rc. (Kreis Nckermünde.)
st Siehe in der Anlage sein Flugblatt über Schaffung einerKriegs-Marine.
st Bibliothek, Münzsammlung, Massen-, Muschel- und Steinsamm-lung und die Familienbilder sind Fideikonnnißeigentum, Siehe in derAnlage „Stiftung des Vogelfänger Fideikommiß."