Daniel Friedrich, geboren am Sonnabend den fv.Oktober söHch, vormittags zwischen 9 und st) Uhr, widmetesich im Gegensatz zu seinem Vater dem Kriegshandwerke.Mittwoch vor Johannis des Lahres fgkö begab er sich nachDänemark, wo er sich bald ein Offizierspatent erwarb nndff Zahre blieb, bis er am 5. Zuni f67^ nach der Heinratzurückkehrte, um für seinen kurfürstlichen Herren, der geradeim Krieg mit den Schweden lag, sein Schwert zn ziehen.Als brandenbnrgischer Hauptmann half er in jener stürmischenZeit mit, die Mark zu verteidigen, doch glaubte er seine Ver-dienste nicht genügend anerkannt, da seine Ivünsche und Er-wartungen auf Beförderung mit leeren Versprechungen hin-gehalten wurden. H Enttäuscht begab sich daher Daniel Fried-rich am Mai f676 nach dein „Ueiche", wo er in diekaiserlich-lothringische Armee eintrat. Doch blieb er auch indieser neuen Stellung nur kurze Zeit. An: s>- Zanuar f677starb sein Vater, nnd Daniel Friedrich sah sich genötigt, alseinziger lebender Sohn zum Schutze seiner Schwestern nachBerlin zurückzukehren. (f2. Februar.) Zn der Heimat reiftein ihm der Entschluß, wahrscheinlich unter dein Einflüsse seinerverwaisten Schwestern, seinen Abschied zn nehmen. Zwarmußte er nochmals nach Ablauf seines Urlaubes am 6. Znni
h In einem Briefe schreibt er nach Hause:
„Dach habe ich weiter kein Beförderniß als leere Versprechung,als daß sie mir guette gezeugniß meiner trcwen Dienste nnd stattlicheAcccnnniandatiensschrciben, die an andere Hotcntatcn erthcilt usw."