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im Gehöft Beercnbrock gewohnt haben soll. So weit es sichnach dem heutigen Stand der Forschung feststellen läßt, warer der einzige Sohn. Um so merkwürdiger erscheint es, daßer dem geistlichen Stande gewidmet wurde. Vielleicht gabenfrühe Beignng oder hohe geistige Begabung bei körperlicherSchwäche hierzu die Veranlassung, jedenfalls müssen es aberschwerwiegende Gründe gewesen sein, die IVilhclm zum Gin-tritt in den geistlichen Stand nötigten. IVic weit hierbeielterlicher lVunsch zur Geltung kam, ist ebenfalls unauf-geklärt, da über IVilhelms Mutter garnichts und über seinengleichnamigen Vater nur soviel bekannt ist, daß er zu Maast-richt und Mierloo lebte.
Seine Bildung erhielt Ivilhelm aus der theologischenFakultät zu Löwen/) wo er einen Freundschaftsbund mitdem späteren Papst Adrian VI. schloß, der ihm später inseiner geistlichen Laufbahn sehr zustatten kam. Sonst wissenwir nur noch aus seiner Studienzeit, daß er eine Bede andie theologische Fakultät zu Löwen j schrieb. Doch scheint ersich mit Grnst und Liebe seinem zukünftigen Berufe hin-gegeben zu haben; denn über ihn berichtet eine ältere Auf-zeichnung^), daß er „schon in jungen jähren, nachdem ersich dem priesterstand gewidmet, sowohl wegen seiner be-sonderen Tugenden, als wegen Frömmigkeit und Gelehrsam-keit in seinein Vaterlande hochgeschätzt" war, „daß er seinejngend nach der Lehre Pauli geführet, in Anschuld, Be-scheideuheit und Aufrichtigkeit gegen jedermann zugenommenund dein Altar mit gottesfürchtigem Gifer gedienet" habe.')
h V.-uiln« äovius, Vit-i Anclrisui VI. bei O. llurmann, ^.iml-eetii äs Aaärliuio VI. Iltrsebt 1727 p. 96 „ex esäem inkerioriVernumia vstus ejus kmuilläris."
') Aomenelator 8. Rom. Llsräinalniin, lolosas 1614 p. 126:„seripsit Orationem aä Vaeultatem VbeoloAieam Vovaiiieiissm."3) O'Vucls (Au'vvz-eks sto.h .lovius iii viw Il-iäii-inj von IZurrmmin.