Das Enckevoirtsche Mappen bestand in: s5. Jahr-hundert ans drei ^ s ^ nach rechts gekehrten Adlern mitoffenem Schnabel, roter Zunge und von sich spreizendenMassen in goldenem Felde; ans dein Schilde befand sich einStechhelm mit gold-schwarzen Decken und auf dem Helm einBund in denselben Farben, aus dein der schwarze Schild-adler hervorwuchs.
Zean von Enckevoort, Herr von Letzelaer und Gor-donck °) führte urkundlich dieses Mappen, das in spätererZeit von Kaiser Maximilian dem Kardinal Milhelm be-stätigt wurde.-) Dessen Neffe Gottfried erhielt bei seinerErhebung in den Adelstand seines bekannten Gnkels Mappen,das an einigen Stellen noch gebessert wurde; so trat an Stelledes Mnlstes die Helmkrone, ,,Aalen corcinn sit ornata."^) Anseinem Diplom vom 2^. Z. HöZN wird das Mappen folgen-derinatzen beschrieben: „Lcntum orocsi sivs aursi coloris, inc^uo tres iuxuilas colori» niZri, rostris apertis, linAuis exortis, all»tnmgunm ncl volencluin extsnsis, in moclum trinnAuli positnset in clextrnm scuti pnrtsm vsrsse seu conspicisntss, cluae
ff Nach Angabe des Herrn von den Neiden.
-> Nitterstand und Halatinat rc. für Gottfried Gn kcfort. d. d. Bo-logna 2-5. z. ZZZo. — guas antignitns clekerrs eonkiuevlstis et prae-älota Ksvorenäisslmo patri Darälmrli Domino Duilielino a DaesnrsMaximiliane» avo et eloinino uostro xloriosissimas moinoriae von-ürmata.
'h Unter Karl V. war es nicht üblich, die adeligen Helme mitKronen zu erteilen: wenn er nun an Stelle des gelb und schwarzenHansches die Krone setzte, so wollte er dadurch den damit Leliehenennoch besonders auszeichnen.