Der erste, welcher aus den Ouellen schöpfte und ein fürdie Familie von Tnekevort hochwichtiges Familienbuchschrieb, war der auch in weiteren Kreisen bekannte, lang-jährige Abgeordnete und Kittergutsbesitzer Tdnard v, Gneke-vort (gest. (2- 5. (833). Gr, ein eifriger Sammler vonKunstgegenständen, brachte alle ihm erreichbaren Nachrichtenüber sein Geschlecht zusammen und erwarb sich besondereVerdienste um seine Familie dadurch, daß er die Tagebücherseiner vorfahren ans »icht zog und kritisch verwertete. Seinbesonderes Interesse scheinen die umfangreichen Studien überden Kardinal lvilhelm und den Feldmarschall Adrian er-regt zu haben. Zhnen beiden sind daher wohl auch grösserePartien in seiner Familiengeschichte gewidmet, welche wegenihrer genauen Untersuchungen auch dieser Arbeit zu Grundegelegt sind. Das kleine kverk Tdnard von Tnekevortswar nur für seine Familie geschrieben und befindet sich setztim Original im Archiv zu vogelsang bei Ueekermünde auf-bewahrt, wo es wegen seiner Zugehörigkeit zum Fideikommißnur schwer für die außerhalb Vogelsangs wohnenden Fa-milienmitglieder zu erlangen ist.
Um diesem Ubelstand bei der immer größer werdendenAusbreitung des von Gnekevortschen Geschlechtes zu be-seitigen, entschloß sich vor fast 3L> Zahren der Verfasser aufGrund der vorarbeiten Gdnard v. Tnekevorts eine Fa-miliengeschichte des Geschlechtes von G n ek evort zu schreiben.Doch stieß er hierbei auf ungeahnte Schwierigkeiten, die den