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Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten : Mit sieben Kupfertafeln
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453
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ten gezogenen geraden Linie OED den zu-

rükgeworfenen Lichtstrahl CD schneidet, bey-nahe gleich ist. Bringt man alsdann durcheine kleine Bewegung des grofsen Spiegels diebeyden Bilder zur Bedekung, so ist der halbeNeigungswinkel beyder Spiegel dem WinkelODO' gleich (§.36. S. 63.) Den WinkelODO' erhält man also, wenn man den ge-messenen gedoppeltcnErhöhungswinkel durchden Collimationsfehler, wie man ihn durchdie Sonne oder einen andern sehr entferntenGegenstand gefunden hat, verbessert. Nunist aber der wahre gedoppelte Erhöhungs-winkel n

OCÖ — ODO' -1- DOCEs kömmt also nur darauf an, die von derNähe des Gegenstands O herrührende Paral-laxe DOC zu bestimmen. Den Abstand FCdes Mittelpuncts des kleinen Spiegels von derMitte des künstlichen Horizonts, oder demPunct, wo die verlängerte Axe der Fernroh-re die Ebene des Horizonts trift, kann manmessen. Der Abstand E F der Mittelpunctebeyder Spiegel und der Winkel DFE sindaus dem Bau des Sextanten gegeben. (Beyobigem Sextanten ist E F — 2 Z. 11 Lin. undDFE ~ 3o°. §. 64 . S. 86.) In dem DreyekDEF verhält sich

DF: sin DEF— EF : sin ODO'

EF. sin DEFsin ODÖ'

also ist DF

it DF— F ' F ' s]n DEl L — -EEsinOEFsin ODÖ' ~ ' sinODOTaber OEF- ODO' -{-DFEn E ,_ J EF^n( t ODO{-\- DFE')

daher DF —

sin ODO'

Ff 3

End-