Druckschrift 
Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten : Mit sieben Kupfertafeln
Entstehung
Seite
65
Einzelbild herunterladen
 

65

werden einander schneiden in n , weil ngE> n GE. Verlangen man .F G, f g, so schneidensie sich aus gleichem Grunde in m. Nun istn Gg = mGg und ngGrmgG, folglich Gng— Ging Ebenso läfst sich zeigen, dafs Hnh —Hkh, folglich Gng = Ging — Hnh ~ Hkh = lkL.fih ist der Winkel, welchen der auffallendeLichtstrahl fg mit dem zweymal zuriikgewor-fenen hi macht; als äufserer Winkel desDreyeks kiq ist er — ikq-j-iqk~ Iqm-f-Imq.Aber auch FIHrrIqm-f-Imq, folglich lih —FIH. Stellt man sich nun vor die Verände-rung der Lage des Lichtstrahls F G gegen denSpiegel AB seye durch eine gemeinschaftlicheBewegung beyder Spiegel bewirkt worden, soseht man leicht, dafs durch die Bewegung bey-der Spiegel die Lage des zuriikgeworfenenStrahls nicht könne geändert werden.

§. 5o.

In der auf bevde Spiegel AB und CD Fig,6 Tuf. i. senkrechten Ebene seyen zwey Ge-genstände 0 und F. Der Spiegel CD seye nurbis auf die Hälfte mit Zinfolie belegt, und be-finde sich zwischen dem Auge des Beobachtersin I und dem Gegenstand O. Man macheden Winkel DPII—..dem Winkel CHG undziehe von O nach dem Punct G, wo die LinieHG den Spiegel AB trift, eine gerade Linie.Man bringe den Spiegel AB in eine solche La-ge, dafs seine Durchschnittslinie AB mit derauf demselben senkrechten Ebene die Durch-schnittslinie CD des kleinen Spiegels auf der-selben Seite von GH, auf welcher O liegt un-

E ler