Zapfen C D Fig. 12 darf keinen Spielraum ha-ben, findet man welchen, so mufs man dieSchraube L etwas anziehen; auch mufs maudem Zapfen und der Platte k ein wenig Fettgeben. Man mufs ebenfalls die Axe MN Fig. 9so zwischen die Spitzen bey i und fg bringen,dafs sie eine sanfte nicht wankende Bewegunghat, welches durch die Schraube h bewerk-stelligt werden kann. Das Loth mufs man vorjeder Beobachtung untersuchen, besonderswenn der Quadrant in einem hölzernen Ge-bäude aufgestellt ist. Um es gegen den Windzu sichern, kann man ein leichtes Gehäuse ausPappe, das den Puncten « und ß gegenüberein Paar Gläser hat, anbringen.
Hadley s Spiegeloctant.
§• 44 -
Der Quadrant und andere ähnliche Instru-mente zu Höhenmessungen, die man ge-wöhnlich in der Astronomie gebraucht, müs-sen auf festen Gestellen ruhen, wenn mandamit beobachten will. Da dieses zur Seenicht angehet, so sind zu Anstellung astrono-mischer Beobachtungen auf derselben ver-schiedene Werkzeuge ausgedacht worden.Unter diesen zeichnet sich vorzüglich der nachseinem Erfinder Johann Hadley so genannteHadleysche Spiegeloctant oder Spiegelsex-tant aus. Er bekommt den ersten Nahmenwenn er ein Zirkelausschnitt von 45 , denzweyten wenn er einer von 60 Graden ist.Hadley legte die erste Beschreibung von sei-nem