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Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten : Mit sieben Kupfertafeln
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nith; folglich mufs der neunzigste Grad zwi-schen den Puncten e und d in der Mitte lie-gen. Wenn die Fernröhre die Lage CD ge-gen den Gradbogen hat, so gibt der Vernierdie Höhe an, woraus man die Zenithdistanzfindet. Auf der andern Seite des Nullpunctsfindet man geradezu Abstand vom Zenith.Sind die Zenithdistanzen auf beyden Seitengleich, so gibt der Quadrant dieselben undfolglich auch die Höhen richtig an. Sind sieungleich, so ist ihr halber Unterschied derCollimationsfehler des Quadranten, welcherzu den beobachteten Höhen hinzugethan oderdavon abgezogen werden mufs, je nachdemman den Bogen go D gröfser oder kleiner alsden 90 e findet. Wenn man nun den Colli-mationsfehler durch Umkehrung und durchUmwendung bestimmt, und dadurch sowohlden Nullpunct als auch den neunzigsten Gradberichtigt hat, so hat man zugleich eine Pro-be für den Bogen von 90 Graden. Denn wenndieser genau go Grade hält, so mufs der durchUmkehrung gefundene Collimationsfehler deindurch Umwendung gefundenen gleich seyn *).

§• 43 -

Ehe man den Quadranten gebraucht, mufsman noch folgende Theile untersuchen. Der

Zapfen

*) Wenn die Fäden in dem Brennpunct des Objectivsnicht sehr fein sind, so mufs man bey der Messungder Höhen immer denselben Rand der Fäden mit demPunct dessen Höhe man messen will in Berührungbringen, welches auch bey der Berichtigung des Qua-dranten zu beobachten ist; alsdann hat die Dike derFäden auf die Beobachtungen keinen Einflufs.