292 B. F r a tt k l i u 6
mcr noch gegen jede ernstliche und öffentliche Vcr«bindung einen Widerwillen , bis auch dieser endlich,durch die Addrcße des Dr. Franklin und'dasGlück der amerikanischen Waffen gegen den Gcsncral Bourgoync besiegt, und im Februar, 1778ein förmliches Schutz und Trutzbündniß geschloffenward, welches Frankreich natürlich mit in denKrieg gegen Großvrittanien verwickelte.
*) Sollte folgende merkwürdige Anekdote, die ein eng-lischer Biograph Franklins erzählt, gegründet scvn,so hätte dieser an der endlichen Entschließung Frank-reichs weit weniger Anthcil , als Dea n e. Noch hat-ten , erzählt jener Ungenannte, Ludwig XVI und seineMinister den amerikanischen Deputieren eine dffentlcheAudienz verweigert: allein ohncrachre: der Wachsam-keit dcS englischen Gesandten Lord Stormont wareine Correspvndcnz zwischen ihnen und dem damaligenSecniuiister v. Sartine. vermittelst dcS SokrctärSvon letzter»! nngekiiüpst worden. Dean e, den die Zö-gerunacü dcS Ministers ermüdeten, schrieb ihm, er»ndchre sich i» zweyiuahl vier und zwanzig Stundenentschliefen, den Traktat unterzeichnen zu lasen, sonstwürde er sich mir England sehen. Diesen raschen unduyrcgclmäßiaen Schritt hatte er ohne Norwisien seinerKollegen gethan. Kaum hätte er ihnen Nachricht da-von ertdciit, alsFrankiin alles verloren gab. Siehaken den sranchsischen Hof keleidigt: rief er. —Beruhigen Sie sich, lnS wir eine Skuworr Häven, er-widerte der durchgreifende Unterhändler. „Eine Ant-
„wort,