Druckschrift 
1 (1794)
Seite
267
Einzelbild herunterladen
 

Leben. 267

Kauficulc fanden hier einen Warft für ihre Maa-ren, und erhielten dafür zur Bezahlung großeQuantitäten von reichem Pelzwerk, das sie in En»rvpa wieder zu hohen Preisen verkauften. Sovorthcühaft also der Besitz dieses Landes für Frank-reich war, so höchst nachthcilig war er dagegen fürdie Bewohner der brittischen Kolonien, Die In-dianer waren fast ohne Ausnahme geneigt, dieFreundschaft der Franzosen zu suchen, die sieüverfiüßig mit Gewehr und Pulver und Vley ver-sorgten. So bald ein Krieg ausbrach, waren dieIndianer sogleich bereit, einen Einfall über dieGrenzen zu rhun, ja dieß geschah selbst dann sehrhäufig, wenn zwischen Großbrirrannicn und Frank-reich Friede herrschte. Aus diesen Betrachtungenerhellt, daß das Intcreße von England es erfordere,sich in Besitz von Canada zu setzen. Allein in Eng-land hatte ma»r keine richtigen Begriffe von derWichtigkeit dieser Erwerbung. Um diese Zeit mach-te Franklin sein Pamphlet über Canada be-kannt, worin» er mit siegreichen Gründe» die großenVortheüe zeigte, die mit der Eroberung dieser Pro-vinz verbunden seyn würden.

End-