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^92 B. F r a n k li n s

einzelnen Büchersammlungen eine gemeinschaftlicheBibliothek bildete»/ so würde jedes Mitglied VeitVortheil genießen / die Tücher aller übrigen alssein Eigcnthum brauchen zu können: welches imGrunde fast eben so viel Werth war»/ als wennjeder das Ganze besäße. Dieser Vorschlag fandBeyfall und ward ausgeführt. Wir stellten rn demVersammlungssaal alle Bücher auf/ die wir nichtbestandig zur Hand haben mußten. Ihre Anzahlwar jedoch nicht so gros / als wir erwartet hatten,und ob wir gleich am Ende des ersten Jahres vie-len Gebrauch davon gemacht hatten/ so nöthigtcnuns doch verschiedene Ungemachlichkeiten, die ausMangel an nöthiger Aufsicht entsprangen/ dieSammlung wieder zu vereinzeln, und jeder nahmdas Seinige zurück.

Um diese Zeit machte ich meinen ersten Ent-wurf zur Errichtung einer öffentlichen Leihbiblio-thek auf Subscription bekannt. Ich verfertigte denProspcctüs und lies die Bedingungen förmlich vontu'.ftrm berühmtesten Notar, Mr. Brock den auf-setzen. Dieses Unternehmen kam auch glücklich znStande, wie man in der Folge sehen wird.