Druckschrift 
1 (1794)
Seite
168
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i6L V. Franklins

niedrig war. Das Buch ward in Folio auf Prospatriaspapicr mit Ciceroschrift und langen Notenaus der kleinsten Perlschrift gedruckt. Ich setztetäglich einen Bogen, den Mcrcdith unter diePrcße nahm. Es war oft ciif Uhr in der Nacht,und bisweilen noch spater, eh ich mit der Mordsnung des Pensums für den folgenden Tag fertigward, denn die kleinen Arbeiten, die unsre Freun-de uns von Zeit zu Zeit schickten, hielten uns auf.Ich war aber so fest cntschloße», täglich einenZoliobogcn zu liefern, daß als eines Abends, nach,dem ich mit meiner heutigen Arbeit fertig zu semrglaubte, die Form durch einen Zufall sprangund zwey von meinen großen Colummcn völlig inUnordnung gcriethen, ich mich von neuem an dieArbeit machte und alles wieder in Stand setzte,ehe ich zu Bette ging.

Dieser unermüdctc Fleiß, den unsre Nachbarnbemerkten, verschaffte uns nach und nach Creditund Achtung. Ich hörte unter andern, daß in demClub der Kaufieute, der sich alle Abende versam-melte, die Rede auf die neue Druckerey gefallenwäre/ und man einstimmig der Mcynung gewesen,

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