Druckschrift 
1 (1794)
Seite
96
Einzelbild herunterladen
 

96 B. Franklins

der Reihe nach geben sollte, und zu keiner derselbenkam Fleisch oder Fisch. Dieser Scherz hatte übri-gens ernstliche Vortheile für mich; mein Beutel be-fand sich wohl dabcy, indem einem jeden von unsder Tisch wöchentlich nicht über achtzehn Pencezu stehen kam.

Ich habe seitdem verschiedene Fasten mit dergrößten Strenge beobachtet, und bin dann plötzlichwieder zu meiner gewöhnlichen Diät zurückgekehrt,ohne den geringsten Nachthcil davon zu spüren, unddieß hat mich in meinem Glauben bestärkt, daß dergewöhnliche Rath der Aerzte, sich nur allmählichan solche Veränderungen der Diät zu gewöhnen,so wichtig nicht sey» mag. Ich befand mich bcyunsrer magern Kost vortrrflich, desto mehr aber littder arme Keim er. Er war der neuen Methodeherzlich überdrüßig und seufzte nach den Fleisch,töpfen Egyptens. Endlich bestellte er aus Verzweif-lung ein gebratenes Spanferkel, worauf er michund zwcy gute Freundinnen einlud: zufälliger Weiseaber ward das Spanferkel etwas zu bald gar; er

konnte

') Shugefebr Zwölf Greschkiy