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JnNcuyork fand ich meinen Freund Coll ins,der hier einige Zeil vor mir eingetroffen war.W-r waren von unserer zartesten Jugend die vcr.trautesten Freunde gewesen. Wir hatten dieselbenBücher gelesen; er aber genoß den Vorrhell, mehrZeit aus Lecistre und Stndiren wenden zu können,und besaß eine bewundernswürdige Anlage zurMathematik, in welcher Wißenschast er nnch weithnucr sich lws.
Zu Boston brachte ich den größten Thcil mei-ner Erhohiuugsstunbcn in seiner Gesellschaft zu.Er war damahls ein mäßiger und rhaliger Bur-sche. Seine Kennrniße hatten ihm die allgemeineAchtung erworben, und man hoffte, er werde der-einst seine Rolle in der bürgerlichen Gesellschaft mitEhren ausspielen. Wahrend meiner Abwesenheitaber hatte er sich unglueihcherwcise dem Trunk er-geben, und ich erfuhr, zum TheU von ihm selbst,zum Theil aus den Erzählungen anderer, daß ersich seit seiner Ankunft in Ncuyork an täglich inBramwein berauscht, und auch außerdem sehrübel aufgeführt habe. Unter andern hatte er ge-spielt, und alle sein Geld verloren, so daß ich ge-
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