Druckschrift 
1 (1794)
Seite
70
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B. Franklins

Talenten und vortreflichen Charakter gedacht habe,der in der ganzen Stadt allgemein geschätzt ward,Cecrekär der Assembly und ein sehr leidlicher Dich?ter war. Keimer machte auch Verse, aber nichtvon der besten Sorte. Man konnte von ihm nichtsagen, er schreibe in Versen, denn seine Me-thode war, die Verse, so wie sie seiner Muse ent-fielen, sogleich zu setzen, und da er ohne Abschriftarbeitete, nur Einen Schriftkasten besaß, und dieElegie wahrscheinlich seinen ganzen Vorrath auf-zehren mußte, so war es ohnmögiich, daß ihm je-mand helfen konnte Ich gab mir Mühe, seinePrcße in Ordnung zu bringen, die er noch nichtgebraucht hatte, und von der er, die Wahrheitzu sagen, auch nichts verstand. Ich versprachihm hierauf, sobald er seine Elegie ausgesetzt habe,wieder zu kommen und sie abzuziehen, und gingsodann nach Bradfvrds Haus zurück, der mirzum Anfang eine Kleinigkeit zu thun gab, auchhatte ich bey ihm Quartier und Tisch. Nach eini-gen Tagen ließ mich Keim er hohlen, seine Elegieabzuzichn Er hatte noch einen Schriftkasten an-geschafft und ein Pamphlet, das er nachdruckenwollte. Zu dieser Arbeit stellte er mich an.

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