Leben.
ficn, vorschlagen zu mäße» glaubte. Die Hauptezwecke der Unterhaltung sind belehren oder be-lehrt werden, gefallen oder überreden,und so wünschte ich wohl, daß aufgeklärte undwohlgesinnte Männer, ihre Macht Gutes zu stif-ten nicht selbst durch eine entscheidende und abspre-chende Art sich auszudrücken schwächen möchten.Diese stößt meistens die Zuhörer zurück, ist nurgeschickt, Widerspruch zu erwecken und vernichtetalle Zwecke, für welche unS die Gabe der Redeverliehen ward.
Wirklich lehrt auch die Erfahrung, daß der-jenige, der andere belehren soll, wohlihut, seineMeinung nicht m einem entscheidenden und dsci-renden Tone vorzutragen, wenn er anders Wider-spruch vermeiden und sich ein aufmerksames Gehörverschaffen will. Wer, vhncrachtct des Verlan-gens, belehrt zu werden, und die Einsichten an-derer zu benutzen, sich gleichwohl so ausdrückt,daß er verrath, wie fest er an seiner augenblickli-chen Ucberzeugung hangt, deßen Schuld ist es,wenn bescheidene und vernünftige Leute, die keineLiebhaber vom Streiken sind, ihn wahrscheinlich
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