V o r d e r i ch t.
hebt, bleibt er stets rein von Anstrengung unvSchwulst — Fehler, Venen feurige Genies soselten entgehen! — immer ist er voll Ruhe,oft von erhabner Einfalt.«.»
Unvermerkt bin ich meinem Vorsah untrengeworden— aber, wer kann von Franklinsprechen, ohne in VeN Ton des Lobrcvners zufallen? Ich wenigstens konnte es nicht, sosehrauch mein eigner Vorthcil erforderte, lieber zuwenig, als zu viel zu sagen. Je stärker ichMeine Empfindung von der Vortreffiichkeit desOriginals ausgedrückt habe, ein desto sirenge,res Gericht bereite ich mir bey deifienigen vor,die, ohne daßelbe mit meiner Kopie vergleichenzu können, oder die Schwierigkeiten eines Unternehmens dieser Art aus eigenen ähnlichenVersuchen zu kennen, das was sie mit gespann-ter Erwartung suchen, vielleicht — warschein-lieh — ja gewiß nicht ganz so finden werden.Vollkommen ohne Franklins Schuld, doch auchnicht allein durch die meinige. Ein Kopist kannleicht einzelne Theile seines Originals verschö-nern, unmöglich aber kann er alle Schönheitendesselben mit tadelloser Treue, mir einer Treue,
die