zzo §. izF. Ableitung an Slrchdachew.
berst der 'Anfall des BlitzeS oben durch eine AussangmigözStange vom Dache abgehalten werden. Au diesem Ameckewird an beiden Enden des Daches, wenn es keinen Giebel-pfosten hat, sondern abgestutzt und allenthalben mit Strohbedeckt ist, eine Unterlage von Brettern angebracht und dar«auf eine etwa g bis 4 Fuß lange, aber nicht zugespitzte,Stange bevcstigt. Aon dem hölzernen Rande an, welcherdie Stange nach allen Seiten ein Paar Fuß weit umgicbt,wird ein breites Brett über das Stroh bev.stigt, dessenEnde noch über den Rand des vorragenden Strohes wenig-stens einen Fuß weit hervorstehen muß, und von welchemein anderes schräges Brett zur Wand herab geht, (Taf. I.Fig. r. 2.) Auf diesen Brettern wird sodann ein bleiernervder kupferner, etwa z Aoll breiter Ableitmigs? Streifen,welcher oben mit der Stange wohl verbunden worden, be-vestigt, und weiter an der Wand herunter hiS zur Erdegeführt, wo er mit einem etwa einen Fuß weit abwärtsgebogenen Ende in einer kleinen Vertiefung aufhöret —Wird nun von der andern gegenüberstehenden Stange aufjenem Ende eine gleiche Ableitung zur Erde angebracht, soist bey Scheunen, wo keine Herporragung sich befindet unddaher kein Anfall des Blitzes zu besorgen ist, auch nichteinmal nöthig, den ganzen Dachrückcn zu bedecken. Willman aber auch die First mit Metall versehen, so kann dieses,wo ein Paar Reihen Ziegel am Dachrückcn liegen, ans ge-wöhnliche Weise geschehen: bey einem bloßen Strohdacheaber ohne Aiegelrücken müßte über die ganze Länge der First
ein