h. !Z7. Ableitung an Pulvermagazinen. Z47
halten, sind, wenn eF auch nur bloß von hölzernett Bohlenerrichtete Behältnisse wären, eben wie von andern Gebäu-den gezeigt worden, mit einer von oben bis unten am Ge-bäude heruntergehenden Ableitung Zu versehen, nur mußdabcy desto sorgfältigere Vorsicht angewandt werden —Den Anfall cincö Wctterstrahls abzuhalten, wäre also ander am meisten ausgesetzten Ecke deS Daches, oder, wenndas Magazin lang wäre, oder ganz frey läge, an beidenEnden, eine jedoch nicht scharf zugespitzte Stange von etwa6 Fuß zu errichten» Ferner ist die ganze First des Dacheö,Und rventt noch Erker davon hervorgehen, auch deren Dach-rückcn, bis über die Ecken mit einem breiten Streifen Bleyzu belegen. Endlich muß man einen breiten, mit dem öbcrnMetalle der Firste, wie auch mit andern, etwa oben her-vorstehenden Stangett , Haken n. s. w. wohl verbundenenAbleitungöstreifcn an der freiesten Stelle der Mauer, welcheder Thür gegenüber sieht, heruntergehen, wo möglich inein offenes Wasser, wenn aber dazu keine Anstalt zu mache»ist, und das Magazin sich nur nicht unter die Erde erstreckt,blos an der Oberfläche der Erde, in einer kleinen Vertie-fung uud etwas vom Gebäude abgebogen, aufhören, undvor dem Abreisten wohl verwahren lassen. Das tiefe Ein»senken des Ableirers iu die Erbe würde aber bcy Pulverma-gazinen, wegen der zu besorgenden Änfsprengung desBodens besonders gefährlich seyn. — Wo schon ein mitMetall belegtes Dach vorhanden ist, da wird nur, wie vonden Kirche» gesagt ist, für den guten Zusammenhang des-selben