§. iz6. Ableitung an Kirchen. Z45
chendache,, die ganze First zn belegen, so mußte doch andem Ende,, welches dem Thurm gegenüber steht, zumalbcy. einer fteyliegenden.Kirche> vom Gipfel an eine eigeneAbleitung angebracht, und wenn die Kirche gethcilteDächerhat-,, die Eckftiten der Seitendächer, welche an das mit-telste anstoßen, von oben an mit Metall belcgb und diesesmit den Ableiter des mittlem Daches verbunden werden.Der Thurm müßte dann seinen besondern Ableiter haben —Wo- bleierne oder kupferne Negenröhrcn von dem Kirchen-Dache» herab gehen, da kann man sich zweier derselben , diegm bequemsten liegen, zu einer Ableitung bedienen, fürderen gute Verbindung mit dem odern Metalle sowohl, alsfsir die Ableitung vom untern- Ende zu sorgen-ist«, Zur völ-ligem Sicherheit könnte man auch, wo mehrere solcherRöhren- vorhandem sind, sie alle zu gleicher Absicht einrich-ten- Wo aber dergleichen- metallene Röhren oder andereaussen-am Gebäude herabzehcnde Strecken von Metall'nichtvorhanden, oder nicht bequem anzuwenden sind-, da mußein eigener Ableiter oben vom Thurm an, und ein anderervon dem entgegengesetzten obem Ende des KirchcndacheSbis ganz herunter, veranstaltet werden. Wenn die Kirchemit Metall gedeckt ist, und dieses mit der Ableitung vomT.hurme verbunden worden, so kann man auch, wo es be-quemer ist, die Ableiter an Ven-Seiten der Kirche herunter-führen— Je mehr, wegen, innwendig im Thurm gele-gener Stangen.,, Gefahr eines Durchbr-uchö vom Blitze zubcsorgenist,,, desto reichlicher,, etwa mit Streifen, von 6Zoll
V 5 breit.