,§. iz6. Ableitung an Kirchen. Z4Z
Sicherheit deren zwcy oder drey zusammenflechten, und zwarso, daß von den Stucken Drath nicht alle auf einer Stelle an-geknüpft werden, sondern das eine hier, das andere dortaufhbrt — Wenn aber die Thurmspitze schon mit Metallgedeckt, oder wenigstens mir heruntergehenden StreifenMetall (Gräten) versehen ist, so muß, ohne andern danebenanzubringenden Ableitcr, nur oben für den guten Zusam-menhang jenes MetalleS mit der Helmsrange, und sodannunterwärts für die fernere Ableitung gesorgt werden. Bcyeinfachen Pyramiden - Dächern kann man nun dem Zusam-menhange des MetalleS, damit sie belegt sind, wohl traue»:bey denen Thurmspitzen aber, die mit Laternen unterbrochensind, muß man sich nicht darauf verlassen, wenn gleichauch die Pfeiler und Zwischcnbodcn mit Metall beschlagenfind, ja auch dann nicht einmal, wenn schon ein ehema-liger Wettersirahl ohne Schaden daran herunter gefahrenist. Denn, der obere Nand des Daches pflegt doch nichtdicht an, die Decke, oder an die Pfeiler der Laterne anzu-schliesscn, und es kann zuweilen ein Blitz jpirch einen kleinenZwischenraum einen Sprung ohne merkliche Beschädigungwachen, wo doch ein anderer zündet. Wenn also der Thurmdergleichen Absätze hat, so müssen sie sorgfaltig untersuchtwerden, ob auch alle Gesimse mit Metall bedeckt sind, undob alles wohl miteinander verbunden sey. Fehlt der Zu-sammenhang bey einem Absätze, so muß er verbessert werden,und, wo unbedeckte Awischcnlagen sind, da müssen, we-nigstens an zwey entgegengesetzten Stellen, von dem ober»
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