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Johann Albert Heinrich Reimarus, ... neuere Bemerkungen vom Blitze; dessen Bahn, Wirkung, sichern und bequemen Ableitung : aus zuverlässigen Wahrnehmungen von Wetterschlägen dargelegt
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ZHo §. LZ5» Untere Endi'gung des AbleitevS-

in der Nähe, eine solche Stelle zu treffen, so lasse man de»Ableiter nur eben an der Oberflachs, doch so, daß er diebloße Erbe berührt, mit einem etwa einen Fuß ^ang abste-henden Winkel aufHörem Der Blitz wird sich daselbst, wieza gewöhnlich an allcrley Mtch unvollkommenen Leitern,Pfosten, Mauren, u. s« w. gbschiehet, ohne weiter hinein-zudringen, endigen und verthcilen.

Wenn aber der Boden Wasser-Ädern enthält, derent-wegen der Blitz Anlaß finden mögte, in den Grund einzu-dringen und die Erde aufzusprengen, so lasse man einenGraben neben dem Gebäude ziehen , oder eine Grube aus-werfen, darin sich jederzeit Wasser sammlen, und daraufsich der Strahl, wenn das Ende des Ableiters dahineingeführt ist, frcy ausbreiten könnte.

Wenn ein großer Vorrath von Metall unten im Hause,oder zumahl im Keller, das Eindringen des Blitzes daselbstbesorgen läßt, so muß der Ableiter, und zumahl das Endedesselben, so viel möglich, davon entfernt angelegt werden»Man kann sich deshalbcn entweder desselben Vorschlagesbedienen, ihn zu einem Graben hinzuführe», oder wo eineisernes Gitter in der Nähe ist, durch eine Verbindungdarauf hinlenken, oder soßst auf irgend eine Weise denStrahl vom Gebäude abwärts führen»

Ucberhaupt ist eine solche Stelle zur Endigung des Ab-leiters zu wählen, wo sich nicht leicht Menschen aufhalten,als welche dadurch erschüttert oder erschreckt würden, im-gleichen müßten auch gar zu leicht feuerfangenhe Sachen,

Heu,