§. 128. Hamburgische Ableitttngen. Zty
doch seit 1769 auf verschiedene andere Gebäude in undum die Stadt Wetterschlage gefallen sind. Auch ist eszuweilen von den Nachbaren bemerkt worden. So warau dem Petti-Thurms , von dessen pyramidenförmigenKupfcrdache an , im Jahr 1779, ein 6 Zoll breiter Kupfer-Streifen an der Mauer herunter, bis zum Kupferdache derKirche angebracht, von welchem bleierne Regenrvhren biszur Erde herabgehcn. An dem untern Theile einer dieserRöhren ward ein Blcystreifen angelegt, welcher Z Fuß vomGebäude ab in eine etwas vertiefte Stelle sich endigt, undein hölzernes, ohngefahr 16 Fuß hohes Futter umher an-gebracht. Als nun 1780, den Lösten Znny, ein Wetter-schlag erfolgte, sahen, nebst mshrern, zwey Personen, dieam Fenster, gerade gegen den Ablciter über, und etwa20 Schritt davon standen, deren einer der verstorbenePastor Schröder war, den Blitz, in Gestalt einer Feuer-Kugel, an dem Ableitcr herunter, ferner durch das höl-zerne Futter mit großem Krachen durchfahren und untenan der Erde sich verbreiten. Einer, der sogleich heraus-gelaufen, hat auch dieses Futter, ohngcachtet des starkenRegengusses, erwärmt gefunden. Herr Mettlerkampuntersuchte darauf die Ableitung, fand aber weder untennoch oben eine Spur von Verletzung, auch war nichteinmal die braünrothe Farbe, mit welcher der Kupfer-Streifen überstrichen worden, abgestreift. — So sindauch hie und da Anffangungsstangen so verbogen bemerktworden, daß sie nicht ohne Gewalt wieder gerade gemachtwerden konnten. Da