Zi6 H. 127. Ableitung an Schiffen.
kein anderer Rath, als zur Feit einer vorübergehenden Wet-terwolke abzusteigen und sich hinter den Wagen zu verber-gen.'^) Es könnte indessen ein solcher Reisender, eben wieein Fußgänger, oder Reiter, sich mit einem Regenschirmeversehen, der aus seidenem Tuche bestünde, mit fischbeiner-nen Stangen ausgespannt würde, und oben einen metalle-nen Knopf hatte. An diesen würde sodann nur eine breitemetallene Tresse von zureichender Länge anzuhängen seyn,welche mit dem andern Ende in einiger Entfernung bis zurErde herabrcichte-
§, 127,
Ableitung cm Schiffen.
Bey der Ableitung an Schiffen läßt sich kein vest-si'tzensder, oder ganz zusammenhängender Ableiter anbringen.Ich habe aber schon in voriger Abhandlung (S. 516 u. ff.)erwähnt, daß ich den lose in einander gehakten Ketten, der«gleichen die Engländer gebrauchen, nicht traue, und daßdie bisher angeführten icheinbaren Erfahrungen noch keineSicherheit versprechen, wenn wirklich der Blitz durch einensolchen Ableiter herab führe. Er würde nämlich zwar wohldieser Bahn folgen: die Funken aber und Anschmelzungcn,welche bey solchen Sprüngen an den Gelenken verursachetwerden, könnten doch dem nahen Schiffsseile, an welchember Ableiter bevcstigt wird, gefährlich seyn, und deswegenhabe ich die Jusammenfügung mittelst der Gewinde vorge-schlagen.
Vor. Abh. §. 7?. Erf. 96,