Ai 2 §. 124. Ableitung an beweglichen Gerüsten».
§- 124..
Ableitung an beweglichen Gerüsten».
An beweglichen Gerüsten, Windmühlen, Krahne»^da, sie lcick)t, vom Blitze getroffen, Und, weil der Strahl,durch Holzwerk fahren muß, oft entzündet werden, sollte.,man die Ableitung nicht verfäuttien. Ganz zusammenhano.gend läßt sie sich zwar daran nicht einrichten : da aber die.Erfahrung zeigt, daß der Blitz auch einer unterbrochenen,Bahn von Metalle folgt; so kann man doch auch hier genügessme Sicherheit verschaffen» Es. kommt nur darauf an,,daß der Strahl da, wo er wegen der Unterbrechung einen,Sprung von der einen Strecke Metall zur andern, oder zurErde, machen muß, nicht durch zwischenliegenves Holzs-werk geleitet werde, welches, wenn nur die Metalle nahe,an einander stoßen, leicht verhütet wird. Bey rvittdmühelcn wird er, wenn, nach Meinem Vorschlage, die Ablei«.jung an den Flügeln selbst angelegt wird, (Z. izy.) garnicht einmal ins Gerüste selbst hinein geleitet, und findetdann keine Unterbrechung anders, als bey dem kleinett,Sprunge zur Eide oder zu der mit Metall beschlagenen,Bühne, welchen er nicht verfehlen wird, um zu seinem.Ziele zu gelangen, da ihn. keine vorzügliche. Anlockung mdas Gerüste der Mühle selbst, hinein führt.. Die. eisernett,Zapfen am Kopfe der Ruthen, dienen den Anfall des Strahls,etwas entfernt zu halten. Lang brauchen sie deswegen nichtzu seyn, da auch von ganz schmalen Spitzen nur etliche Zoll
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