ZOZ §. 12!. Ende des Ableiters «icht in
brechen ist, so pflegt der Strahl noch daselbst den Pfostenoder die Mauer bis zur Lrde zu beschädigen, oder einenStein, darin der Fuß einer Stange verldthet ist, zu zer-sprengen. (§. gc>.) Unter Hunderten von Wctterschlägenfinden wir aber kaum ein Paar Falle, wo der Blitz in dieErde gedrungen wäre, welches doch, wenn dort sein natür-liches Ziel wäre, jederzeit geschehen müßte. Die Benctzungcheö BodenS durch den Regen könnte dieses an und für sichnicht verhindern, denn, daß diese wenig abzuhaltenvermöge, erhellet daraus, weil alle solche Benetzung denStrahl nicht einmal verhindert, unterwegs in Baume,Pfosten oder Mauern einzudringen, welches doch ein dünnesGoldblatt, ja eine bloße Uebermahlung vermag — Selbstauf dem Wasser sehen wir, daß er nicht in die Tiefe hineinzu fahren suche, sondern sich auf der Oberfläche mit heftigerPlatzung ( §. 6.) ausbreite. So geschähe eö an der Tonne(Z. 24.) wo ihn die Rcgenröhre hinein leitete, und, führeer durch die Theile eines Schiffes oder durch den Körperder darin befindlichen Menschen niederwärts, so müßte jedesgetroffene Fahrzeug zu Grunde gehen. — Man betrachteauch nur einen Wetterschlag, wo ein getheilter Blitz umherdurch verschiedene unvollkommene Leiter an entgegengesetztenSeiten eines Gebäudes herabgefahren ist. Lage hier derBehälter, auö welchem, oder zu welchem er führe, unter
der
Hinderte es auch nicht, wo der Blitz wirklich in dieErde hinein gelvcket ward, wie §.«?.