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Johann Albert Heinrich Reimarus, ... neuere Bemerkungen vom Blitze; dessen Bahn, Wirkung, sichern und bequemen Ableitung : aus zuverlässigen Wahrnehmungen von Wetterschlägen dargelegt
Entstehung
Seite
270
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270 §. I0Y, Ungegröndeke Besorgniß wegen der !c.

Spitze bewahren soll, gar bald von der Witterung zerstöhretwird. Am ärgsten war aber der Rath, eine stumpfeStange, nicht oben auf das Dach, sondern ein oder zrpcyFuß unter demselben, innerhalb des Gebäudes zu setzen, unddavon die Ableitung an der Mauer herunter gehen zulassen. "6) De»'Blitz findet ja seinen Weg auch zu demleitenden Metalle innerhalb des Daches, (Z-Zo.) und eswürde also nur dadurch Anlaß gegeben, daß ein Schlag durchdas Dach brache, und vielleicht die Sparren entzündete.

Auch von dem untern Ende der Auffangungsstange oderihrer Bevcstigung im Gebäude hat man sich eine ungegrün-bete Gefahr vorgestellt. Man hat daher gerathen, sie mitHarz oder Glase zu umgeben, damit der Strahl nicht unter-wärts ins Gebäude dringe. Die Erfahrung aber lehrt, daßder Blitz von einer jeden Helmstange, u. dgl., nicht in dasHolz herabdringe, wenn nur von aussen eine zusammen-hängende metallene Leitung davon herabgchet, und inwendigkeine lange herabführende Strecke Metall in der Nahe sichbefindet. Wäre aber die äussere Leitung unzulänglich, unddabey inwendig eine solche Nebenleitung vorhanden, so würdedas Glas oder Harz auch den Durchbruch des Strahls nichtabhalten können»

§. na.

'") Damit Watt nicht etwa' glaube, ich habe diesesnur erdichtet, muß ich doch die Stelle anführen. Essteht in den ?tiil. I'rmis. Vol. 54. x. 249.