«uf Stroh. Dachern. 267
von einer Auffangungsstanze bis zur andern reichet, bevesti-gen, welches jedoch mir ziemlicher Schwierigkeit verbundenist. Leichter, Und nach der an andern Dachern gewöhnlichenWeise, geschieh« die Bedeckung der First, wenn sie, wie eöan herrschaftlichen Scheunen zu seyn pflegt, oben auf demStrohdache mit ein Paar Reihen Iiegelpfannen belegt ist.Wo nun auf dieser oder jenen Weise der ganze DachrückenMit Metall bedeckt worden, da ist hingegen nicht nöthig,von beiden Stangen eine Ableitung herunter zu führen; son-dern eS braucht nur ein Metallstreifen, auf einem unter-gelegtem Brette, an einer Seite des Gebäudes, von demauf der First liegenden bis zur Erde herabzugehen. (T.II.
1.2.) Das Nähere zur Ausführung wird in den An-weisungen (K. 1Z8.) gezeigt werden. Die erwehntenAuffangungöstangett Müssen bey einem Strohdache gar nichtscharf zugespitzt seyn, Weil dabey Gefahr wäre, daß etwasvom Blitze abgeschmolzenes Metall glühend herabfiele, witSuch Herr Professor Hecker wohl erinnert hat.)
K. loy.
'") Als ich Meine vorige Abhandlung vom Blitze herausgab, hatte ich noch Nicht Gelegenheit gehabt, wirklich antandwirthschastlichen Gebäuden, die mit Stroh oder Schilfgedeckt find, eine Blitz-Ableitung anzulegen. Zch gabdaher, (§. izL. S. 505.) gleich andern, aus der Stu-dir - Stube den Rath, die Ableitung an einem nahe ste-henden Baume, oder eigentlich dazu errichteten Mast-bäume anzulegen. Bald aber kam der Fall (im Sommerdes 177-ssen Zahrs) dasi an den neu rrbauecen gräflichSchimmcimannischen Scheune» zu Wandsbek, deren eine
zu-