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Johann Albert Heinrich Reimarus, ... neuere Bemerkungen vom Blitze; dessen Bahn, Wirkung, sichern und bequemen Ableitung : aus zuverlässigen Wahrnehmungen von Wetterschlägen dargelegt
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260 Z. 106. Nutzen der Auffangungs. Stangen.

Fuß hervorragenden Stange giebt also, wenn die Wolkesich einer solchen Stelle nähert, schon Vorzug genug, umdem Blitze daselbst eine Bahn darzubieten und hat das Nach-theilige der scharfen dünnen Spitzen nicht, dem Blitze zustarke Anlockung zu geben. Die Stange wird sodann garnicht einmal beschädigt und also die beschwerliche Ausbesse-rung ersparet. An Thürmen würde dieses noch viel mehrUmstände erfodern als an andern Gebäuden. Da nunohnehin die Höhe derselben schon den größten Anlaß giebt,daß der Gipfel getroffen werde, und da die Erfahrung zeigt,daß jedes , auch stumpfes metallenes Ende einer Helm-stange, oder eines andern darauf befindlichen Iierrathes, demZwecke Genüge leistet z seist alle Künsteley daran überflüssig.Daher habe ich an Thürmen, wo sich schon oben metalleneAufsätze befanden, zumal wenn schon Wetterschläge, ohneam Gipfel etwas zu verletzen, darauf gefallen waren, auchnichts an der Helmstange zu verändern, und nur das an-liegende Metall wohl anzuschliessen gerathen. "") Ei»Fehler bep den Windfahnen ist freylich, da sie sich in einerPfanne bewegen, daß der Strahl daselbst einen Uebersprnugmachen muß : es wird aber bey so starkem Metalle und naherBerührung dadurch kaum einige Allschmelzung, wenig-stens kein Schaden verursachet. (Z. zs.) Die Vergol,

dung

So auch Herr Hemmer, da er die Schwierigkeit jenerüberflüssigen Anstalt bemerkt: §. 105 Wo das nächsteMetall nicht anschließt, bricht der Strahl durch, wieErf. §. Z8. und kann, wenn er durch Holz fährt, zün-den, wie Vor. Abh. Erst 118.