szo §. 96. ieitunff des Blitzes am menschl, Körper^
Müßte. Nirgends aber sinden wir eine' Spur , baß er die'Nerven, wie sonst andere gute Leiter, aufgesucht hätte, oderderen Lauste und ihren Zweigen gefolgt Karer Vey dem'Manheimer Soldaten ( §. 60.)' besten Fall Hemmer selbstgenau beschreibt, war ja der Strahl im Nacken, und also'dicht am NüchenMarke, dem großen Nervenstamme, zuge-sprungen, hatte'daselbst sogar eine Wunde verursacht 5 dennoch'war er Nicht durchgedrungen. Der Getroffene er höhlte sichbald von der Betäubung 5 die Spuren zeigten eine ganz an-dere Bahn, die Verletzungen waren nur oberstachig, und derGetroffene war in eilf Tagen völlig hergestellt.- Ein Gleichesläßt sich in mehrern Erfahrungen wahrnehmen. — Konnteder Blitz so leicht und frey durch die Nerven, ober irgendinnerliche Thüle beö Körpers fahren; so müßten sie nichtallein eben so gute Leiter als Metalle, sondern noch viel vor-züglicher seyN, welches doch der Erfahrung widerspricht,da der Blitz durch Metalle von jenen abgelocket wird. AnMetallen aber, wenn sie auch von noch so weitem Umfangesind, z. B an kupfettten Thurm - und Kirchendächern, wirddoch noch jederzeit beyM Herabfahrett des Blitzes eineFlamme erregt, und Metalle von wenigerm Umfange wer-ben glühend oder geschmolzen. Was müßte denn diesesnicht an den zarten innern Thülen, was müßte es nichtan den Nerven besonders für Verletzung nachlassen? Wiefürchterlich müßte nicht vollends die Zcrsiöhrung der inner«Thüle seyn, wenn man voraussetzt, daß der Blitz nichtbloß zum Theil mit in den Körper hinein dringe, sondern
seinen