l6z H. 69. Heilung eines vom Blitze Geblendeten.
zwey oder drcy Mahl von einander zu ziehen; weil manoffenbar sähe, daß der Krampf dadurch geringer gewordensey. Am folgenden Tage war die Entzündung sehr vermin-dert, das Gesicht schon ziemlich deutlich, und mit viel wcnigernSchmerzen begleitet. Die Neigung der Augenlieder zumZusammenziehen hatte auch so viel nachgelassen, daß mau siemit sehr geringer Muhe offen ziehen konnte. Nach zwcyoder drcy ferner» Tagen konnte er sie schon selbst nach Willenbewegen, und empfand weiter nichts als eine noch übrigegroße Empfindlichkeit vor dem Lichte. — Es ist merkwürdig,daß der plötzliche helle Schein deS Blitzes einen so starkenund so daurenden Krampf der Schließ-Muskeln erregthatte, daß eine äussere Gewalt crfodert ward, dagegenzu würken.,,5)
Sollten nicht äussere krampfstillende Mittel in solchemFalle baldige Hülfe leisten können?
§. 70.
Innere Entzündung des menschlichen Körpers.
"An einem Priester, Namens Bertholi, in der Gegendvon Fivizzano, Filetto und Feuile, entstand plötzlich eineFlamme. Er war zuvor viel umher gegangen und vermuthlichin Schweiß gerathcn; denn er ließ sich ein Schnupftuch aufden Rücken unter das Hemde legen. Zuerst hatte er eineEmpfindung gleich einem Schlage auf den rechten Arm; dabeysähe er «inen Fcuerfunken am Hemde hangen, welches so-gleich
ch) Vom Wund-Arzte Parkinson in den INem. o5 tbe me6.
Locket)'os I^oneton. Vol. II. p. MZ. beschrieben«