ZZ2 H. 60. Obersiachi'ge Verletzung vom Blitze.
etwas gelähmt: doch dauerte dieses nicht so lange als.ander andern. Der untere Leib war, nach dem Berichte desWundarztes, ganz unverletzt: nur ging ein schmaler dunkel-rother Streif über die obere Seite des linken Schenkels,wo der Säbel hing, bis beinahe an das Knie herab. ZweyTage lang spurte dieser Mensch ein heftiges Drücken aufder Brust und Beschwerde im Athemholen. Die Kleiderund das übrige Metall, was er bey sich hatte, waren un-versehrt — Den Uten Hcumonat war er schon ganz wiederhergestellt: auch hat er sein Gehör mit der Zeit wieder voll-kommen erhalten. „ ")
Haut und Fleisch sollten am Nacken wcggeschlageuseynl und doch war der Verletzte in eilf Tagen schon völliggehcilet. Gewiß ist nur die Haut versehet worden, undauch dieses würde nicht so stark erfolgt gewesen seyn, wennes nicht das anliegende glühende Metall verursachet hätteund wenn die Flamme Raum gehabt hätte, sich auszubrei-ten — Vielleicht hatte auch hier, wie Z. 57 das Schlößtchen nur durch den Ruck etwas Haut abgerieben.
So heißt es auch bey einem zu East-bvnrn vom BlitzGetroffenen, der Arm u. s» w. wären sehr verbrannt unddas Fleisch zerrissen worden: 5-«-) und doch wird der Hei-lung gar nicht einmal erwähnt. Man kann sich also auf
der-
5) Von Hemmer in den Lot. acaci. Ttieoä. ?al. Vol. V.x. lzi beschrieben.
55) ?hil. Trans. I^XXI. p. 4z, milersb!^ lcorckest anätlie llosti torn.