ii6 §. 52. §. 5z. Aufsprengzing des Bodens§. 52.
Attfsprmgung des Bodens bey einem in die Erdehineingeleiteten Adleiter.
An dem neugebauetcn Gartenhause des Herrn CäsarGodefrov zu Dockenhuden, ohnwcit unserer Stadt, wareine Witzablcitung, auf dem Dache von Vley - an der Mauerherunter von Kupferstreifen angelegt, und das Ende dersel-ben unter den ausscu an, Hause gelegten Steinplatten, etwa6 Schuhe schräge abwärts in die Erde gesenkt. Hierauf fielim Juny 1788, bey starkem Hagelschauer, ein Wetterschlag,wie man sogleich aus dem dabey entstandenen Schwcfel-dampfe verspürte. Nun fand man die besagten Steinplat-ten auf 8 bis iO Schuhe zu beiden Seiten des eingesenktenAblcitcrö aufgeworfen und etwas von der Mauer abgerückt:uud da, wo sich unten in der Erde das Metall endigte, warder Boden aufgesprengt. Dieser ist mit Sand gemischterThon, und war, da noch kein Siel oder Abzug am Hauseangelegt worden, und folglich alles vom Dach abfließendeWasser sich in die Erde ziehen mußte, ziemlich feucht. DieSpitze de, Stange war etwas gebogen worden, unddcrAblei-tungsstrcifen hie und da, wie auch der Grund der Mauer,da, wo die anliegenden Steinplatten aufgesprengt worden,etwas angeschwärzt, übrigens aber am Gebäude kein Scha-den verursachet. *)
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«) Aus dem Berichte des Herrn Baumeisters Hansen,welcher zugegen gewesen und alles wohl untersucht hatte,
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