am Ende des Ableiters. 11z
„cm kleinen Fenster, welches 11 Fuß von der Leitung ent-fernt ist, die Glasscheiben heraus, und in das Haus hineingeworfen. In diesem Hause und auf dem Kirchhofe umherward auch ein Schwefeldunst wahrgenommen." 5)
Die Platzung, oder Luft-auödchnung, am Ende desAbleiters ist nicht zu vermeiden. Sie erfolgt bey jedem Ue«Hergänge des Strahls von einem Körper zum andern, auchvon einem Metalle zum andern, und bey dem kleinsten Zwi-schenräume, daher die Glieder der Ketten erschüttert undangeschmolzen werden 55). Es lehrt uns also diese geringeVerletzung an den im Wege stehenden Latten nur, daß wirdem Blitze unten so viel möglich Freyhcit zur Vertheilungauf der Oberfläche lassen müsten. — Viel arger würde aberdie Würkung seyn, wenn der Ableitcr in die Erde hinein gin-ge und der Strahl nicht zum Glück doch meistens sein Zielan der Oberfläche erreichte. Er würde sodann, wenn er demLeiter bis zu Ende nachfolgte, nothwendig eine Aufsprcn-gung des Bodens verursachen, wie auch die Erfahrumgen 555) lehren. Das Fenster kann bloß durch die nachschies-sende Luft eingedrückt seyn — Schwcfeldampf erfolgt beyder Flamme, welche auch bey dem breitesten Ableiler nichtzu vermeiden ist.
§. 51.
p) Aus dem genauen mir schriftlich mitgetheilten Berichtedes Herrn Prof. Schadclook.
55) Wie an Maines Ableiler; Vor. Abh. Erf. I ZP.
^6) Unten §. za — Z4,
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