§«42. §. 43' Nebenwege eines Welterstrahlö. 91
Daselbst war im zweiten Stockwerke eine Gesellschaft, vonwelcher verschiedene Personen zugleich, noch che sie den Don-nerknall hörten, einen deutlichen Funken im Zimmer gese-he» hatleu, da doch Lichter brannten und die Vorhange vorden Fensiern zugezogen waren. Einige hatten dabcy auchein Knistern gehört: es waren aber weder die Menschen imHanse besonders erschüttert, noch sonst etwas verletzt wor-den. Dergleichen war auch in mehrern Hausern auf dorti-ger Nachbarschaft erschienen, so daß einige fürchteten, eshätte bey ihnen eingeschlagen. Am folgenden Tage aber er-fuhr man durch die oben beschriebenen Spuren den wahrenDrt, welcher vom Blitze getroffen worden.
Es scheint eine gewaltige Entladung gewesen zu seyn,dabey sich der Blitz auf dem weiten Kupferdache verbreitethatte. Die Ableitung an der einen Regenröhre war unter-brochen und hatte also keinen sonderlichen Vorzug vor denandern, welche 56 bis 6o Fuß weit vom Dache heruntergin-gen und nur 10 bis 14 Fuß von der Erde aufhörten. Alledrey aber waren unvollkommen, daher sich der Blitz mehre-re Wege suchte — Die Lunken in den entfernten Hausernscheinen dnrch die zurückkehrende Gegcn-Elektrizitat entstan-den zu seyn, da der Druck von der weit-erstreckten Wolkeauf einmahl durch die Entladung aufgehoben worden. *55)
§-4Z'
"Die Kirche, welche ckslla Nsäonnz «Zella Gllarßisgenannt wird, und Z italiänische Meilen von Genua auf
einem
5^5) S. unten A 75?-.