78 §- Zy- Sichcrung eines Strohdaches,
oben nur Viereck abgestumpft war, damit nicht ein Blitz-strahl angeschmolzene Kügelchen, wie bey einer scharfenSpitze geschehen könnte, glühend ans das Strohdach wer-fen mögte. Ferner ward auf dem Skrohdache beider Gie-bel ein 22 Jost breites eichenes Brett bcreligt, und längsder Mitte desselben, der von der Stange herabgchende undan deren Fuß angelbthete Ablciter, nämlich ein beinahesi Zoll breites, in den Zusammenfügungen gleichfalls vcr-löthctes verzinntes Eisenblech angenagelt. Dieses ward da,wo das Strohdach über die Giebelwand hervorraget, nochauf einem schrägen Brette so fortgeführt, daß es ohngcf.'chreinen Fug weit vom Stroh entfernt bleibt. Sodann gelffes an der Mauer herunter, und eudigt sich unten an derErde nur in einer kleinen Grube, welche unter der Tranffegegraben ist und daher etwas feucht bleibt. Alles wardübrigens mit gekochter Oehlfarbe ziegelroth angestrichen:die ganze First aber, da sie ohne Hervorragung dem Auffal-len des Blitzes nicht ausgesetzt ist, unbedeckt gelassen —Nur wenige Tage waren verflossen, nachdem diese Zürn-st »ng vollendet worden, als ein Blitz auf die nördlicheStange siel, welche dem freien Felde zugekehrt ist; und die-ser hat sehr geringe, jedoch sichere Spuren seines Wegesan der Ableitung hinterlassen. Es waren nämlich die schar-fen Ecken des obcrn viereckten Endes dieser Stange dadurch ab-gerundet, da sie hingegen an der südlichen übrig geblieben.An der Stange selbst ging ein schmaler Streifen herab,wo die Farbe völlig abgesprengt worden. DieLöthung des
daran