§. z6. Verschiedene !eittmg zweier Wettersirahle. 71
Rehre hatte der Blitz verbogen und etwas angeschmelzt,geschmolzene Thcile von dem Drathe daran gelöthct, unterdem Boden das Loch in der Decke b Zoll umher schwarzgefärbt, und von einem nahe liegenden hölzernen Niegeleinige Splitter ausgerissen. Den Drath, der völlig -z Zolldick ist, hatte er abgcschmelzet, so daß das Ende auf die inder untern Laterne Hangende Nollglocke gefallen war. Audem großen eisernen Hammer dieser Glocke hatte er dieFeder so gelähmt, daß der Hammer dicht auf der Glocke lag.Auch war der Hammer mit Mctalltropfcn, vermuthlich vomzerstöhrten Drathe, besäet, wie denn auch Tropfen auf derGlocke saßen, obgleich nahe dabey nicht cinmahl der Staubbewegt war. Dem stark verrosteten eisernen Drathe diesesHammers war er nicht gefolgt, sondern an jenem neuenmessingnen Drathe deö Viertelstunden - Hammers weiterherunter, und mit demselben abermahl durch eine bleierneRohre, die er gleichfalls etwas zerrissen und angeschmelzthatte, durch den Fußboden dieser untern Laterne durch-gegangen. Den Drath hatte er in einer Länge von 12 Ellenganz durchglühet, und mit einer stinkenden Rinde überzogen.Unterwärts ist dieser Drath mit 6 bis y Ellen langen Zügenvon bloßem Tannenholze verbunden. Davon hatte derStrahl nur das erste Gelenk abgeschmclzct, ohne die hölzer-nen Stangen zu zerschmettern, welche in dem Verbände desThurms so durcheinairdcr gefallen waren, daß die erste der-selben nahe bey den eisernen Zeiger - Stangen lag, die vonden Uhrscheiben deö Thurms durch das Ende des Kupfer-
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