Tz §. Z4- BeschAtzungd. eine«Meitervon Kupferdr.
Dieser Fall zeigt den Nutze«, daß der Rücken des Darcheö von einem Ende zum andern mit Metall gedeckt scy.Hier ward nicht die Stange getroffen, von welcher >»e Lei-tung unmittelbar herab ging. Die Ableitung kann alsdann,wo es am bequemsten ist, herunter geführt werden, weilder Strahl auch mit Umwegen derselben nachlauft.
2) Kupfer-oder Messtngdrath können also den Zweckeines sichern Blitzableiters erfüllen, und demnach in manchenFällen die Jurüstung leichter m,d wohlfeiler einzurichten,dienen.
z ) Die Erschütterung der Stange auf Herrn Breitin-gers Hause konnte durch die bloße, in der Luft verbreitetePlatzung des nahen Wcttcrstrahls geschehen: zumahl, daeine solche Stange, die zur Beobachtung eingerichtet unddeswegen abgesondert wird , nicht so vest als andere, amGebäude angebracht werden kann.
§. 35-
Freier Durchgang des Strahls durch eineeingeschlossene kupferne Röhre.
"Dhngcfahr 1762 fiel ein heftiger Blitz auf das land-schaftliche Gebäude in Hannover, ließ nur geringe Spurenam Sparnwerke, nebst einem Schwefcldampfe zurück, undfand an der z bis 6 Zoll im Durchmesser haltenden kupfer-nen Ncgcnröhre eine so gute Ableitung, daß er ohne denmindesten Schaden daran herab lief, die steinerne Treppe,durch welchp dieses Rohr etwa 8 Fuß lang hindurch geht,
nicht