52 §.26« §.27. Unterbrochene Leitung NN verschiedenen
vomThurm abwärts aufgebogen, an einigen Nägeln hangenblieben, die nicht mit herausgesprengt worden. Indessenhatten diese Bleche die Stelle von Ableiten, vertreten : denn,so lange sie nach einander fortliefen, hatte der StrahlSchieferdach, Thurm und Säulen unbeschädigt gelassen.Allein, auf den FusigesiellcN der Säulen endigte sich derWlcchbeschlag: da bohrte er au zween Orten durch diehölzerne Wand, zündete auch a» dem einen dieser Löcher,und fuhr zu dem Gemäuer der Kirche herab, welches, wiegesagt, dcrVcrgipsiilig wegen, berohrt war. Hier verbreiteteder Mctalldrath den Blitz durch das ganze Gebäude, dadoch die Masse dcö Drathcs, mit den Nägeln zusammen-genommen einige Eentner wägen muß. Fast bcy jedemNagel fand man sin Loch durch die Bemörtelung geschlagen:an jedem Bankeisen, jeder Hespe, jedem Vorreiber an denFenstern, zeigten schwarze Spuren das Durchfahren desStrahls. Die zertrümmerten Gesimse nebst der abgeschla-genen Stukkatur-Arbeit lagen durch die ganze Kirche zerstreuetherum. Die Fenster dcö herrschaftlichen Stuhls waren zumTheil zertrümmert, und durch eine Scheibe hatte der Blitzein rundes Loch durchgeschlagen (oder geschmolzen) ohnedie geringste Borste zu verursachen. Unter andern hatte erauch ein Werkstück neben einem Fenster durchborct. ") sWaöhiczu die besondere Veranlassung gewesen; wie weit dieWergipsung an der Kirchcnmaucr hcruntcrgercicht; ob unter
den
") Von Silbcrschlag, in der Gcogonie, I Th. S. >»t.
§. 264 — 266 beschrieben«