48 §' 24. Beschädigung einer Leitung
des Schieferdaches, gerade über der Rcgenröhre, befandensich zwey eiserne, 8 bis lo Zoll hervorstehende, bey z Fußvoneinander entfernte eiserne Haken, um die Bleydccker-Leitcrn daran zu hängen. An dem obersten dieser Hakenfand man einen schwarzen Flecken, und die Schiefer, unterwelchen er bevestigt war, zerschmettert. Auch war dasBrett, auf welchem er angenagelt war, eingcdrxckt, und einSplitter davon auf den Boden abgeflogen, doch ohne an«geschwärzt zu seyn. Am zweiten Haken fand sich ein ahn«licher Fleck; und auch um diesen waren die Schiefer zer-brochen. Neben diesen Haken, etwas weiter hin auf demDache, war ein kleines Erkerfenster, welches offen standund mit einem eisernen Haken, der sich auf einem Bleystrei-fen unten am Erker stützte, gehalten ward — An dieserStelle war ein Loch durch das Bley geschlagen, dessen Randangeschmolzen, als wenn es mit einem glüenden Eisen ge-schehen wäre — An der blechernen Traufrinne und an demobern Ende der davon herabgehendcn Regenröhre fand mankeine angeschmolzene Stellen oder andere Spuren. Weiter un-ten aber war die blecherne Röhre an verschiedenen Stellen auf-geborsten und die Rander der Oeffnungen waren schwarz,so daß das Blech geschmolzen schien. Das Loch unten beydem Knie der Röhre war grösser als die öbern: das Beträgt-lichste von allen aber war da, wo die Röhre ins Wasserging und das eiserne Kreuz über der Tonne lag — DerHauswirth, welcher sich im untern Geschoß befand, sähedas Feuer des Blitzes sich über die Tonne ausbreiten: ein
an«